Viele Touristen reisen mit dem Wohnmobil durch die USA

Die USA ist ein Land in Nordamerika, das vom Atlantik bis an den Pazifik reicht. In den Staaten findet man einige Naturwunder und bekannte Städte, die in mehreren unterschiedlichen Klimazonen liegen.

Die USA ist nicht nur die zurzeit wirtschaftsstärkste Nation der Erde, sie hat aufgrund ihrer Größe und landschaftlichen Vielfalt auch einige bekannte Naturstätten zu bieten. Neben diesen gibt es aber auch viele Großstädte, die viele Sehenswürdigkeiten haben. Die Besichtigung aller sehenswürdigen Stätten der USA ist fast nur mit dem Wohnmobil sinnvoll durchführbar, weil es auch eines der größten Länder der Erde ist. Die Reise mit dem Wohnmobil ist problemlos möglich, weil es zahlreiche Camping- und Stellplätze an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und fast allen größeren Städten gibt, zudem sind die Preise für Benzin und Diesel in den USA zurzeit günstiger als hierzulande.

Camping- oder Stellplätze in den Vereinigten Staaten können in unterschiedliche Qualitätskategorien eingeteilt werden. Es gibt zahlreiche Reiseführer, die fast alle Campingplätze einer Region oder des ganzen Landes aufgelistet haben und Informationen über die Sanitäreinrichtungen und den Service des Platzes geben. Auf dieser Grundlage werden die Plätze dann bewertet, allerdings gibt es einige Merkmale, die fast alle Campingplätze erfüllen. Fast jeder hat eine Stelle, wo die Chemietoilette im Wohnmobil ausgeleert werden kann, meistens findet man auch campingplatzeigene Sanitärhäuser, sodass man nicht auf die meist dürftig ausgestattete Badeinrichtung des Wohnmobils angewiesen ist. Teilweise gibt es auch Plätze, die einen Pool und Animation bieten, ähnlich wie in einem Ferienklub. Diese Plätze sind aber meistens teurer als solche, die nur das Nötigste aufweisen. Die guten Plätze findet man meistens in der Nähe von bekannten Attraktionen oder großen Vergnügungsparks, denn Wohnmobilreisen hat in den USA eine lange Tradition.

Es gibt sogar ganze Siedlungen, die nur aus Wohnmobilunterkünften bestehen. Die Stadtteile, in denen eher sozial schwache Einwohner leben, haben sogenannte Trailer-Parks, das heißt, die Einwohner leben in Wohnmobilen, die als feste Wohnung dienen. Auf verschiedensten Festivals gibt es immer wieder riesige Wohnmobilkolonnen, in denen die Teilnehmer während der Veranstaltung übernachten. Das ist insbesondere an der Westküste der Fall, wo zahlreiche Anhänger der Hippie-Bewegung noch heute mit dem Wohnmobil durch die USA reisen.

10.01.2011