So sollte man am besten sein Schlauchboot pflegen

Wenn im Sommer die Seen eine angenehme Temperatur erreicht haben, kann es eine gute Alternative zu einem überfüllten Badestrand sein, mit dem Schlauchboot rauszupaddeln. Aber auch so ein Boot bedarf gewisser Pflege.

Damit die Freude an einem Schlauchboot nicht nur eine kurze bleibt, ist es nötig, es zu pflegen und gut damit umzugehen. Zwar kann man Risse bzw. Löcher natürlich flicken, aber es ist auch nicht schwierig, dem vorzubeugen.

So sollte man, wenn man im Sommer das Schlauchboot benutzt, bestimmte Dinge beachten. Selbstverständlich ist es nicht ratsam, spitze Gegenstände mit an Bord zu nehmen, denn bei einem prall mit Luft gefülltem Boot kann es umso leichter passieren, dass man ein Loch hineinsticht. Außerdem ist darauf zu achten, das Boot erst zu besteigen, wenn man sich nicht mehr in seichten Gewässern befindet, da spitze Steine oder andere Gegenstände auf dem Grund ebenfalls leicht ein Loch verursachen können. Deshalb ist es auch empfehlenswert, das Schlauchboot nahe am Ufer vorzugsweise zu tragen, anstatt es direkt zu Wasser zu lassen.

Jedoch ist es damit nicht getan, auch im Winter, das heißt, bevor man es verpackt, sollte man sein Schlauchboot pflegen oder besser gesagt: vorbereiten. Es ist wichtig, es vor dem "Einmotten" sehr gründlich zu säubern: Am besten wäscht man es sorgfältig mit einem weichen Schwamm oder einem Tuch ab. Hierfür ist warmes Wasser und zum Beispiel Seife oder ein ph-neutrales Spül- bzw. Reinigungsmittel zu verwenden. Stark ätzende Reiniger oder mit Lösungsmittel hergestellte kommen hier nicht zum Einsatz, da diese das Material angreifen würden. Diese Reinigung ist bedeutsam, da Dreck das Material über die Winterzeit spröde und rissig werden lassen kann. Ist dies erledigt, legt man das Schlauchboot so zusammen, dass möglichst wenig Knicke dabei entstehen, und verpackt es am besten luftdicht.

17.08.2010