Baufinanzierungstipps: Darauf sollte man achten

Die Immobilienfinanzierung ist in der Regel ein Vorhaben, bei dem es für Privatleute um sehr große Summen geht. Wer auf einige wichtige Kriterien achtet, kann dabei viel Geld sparen.

Die Baufinanzierung ist für viele Menschen und ihre Familien die wichtigste finanzielle Entscheidung, die sie in ihrem Leben zu treffen haben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade in diesem Bereich in sehr hohem Maße Beratungsleistungen seitens der Banken, Versicherungen und vieler anderer Experten nachgefragt werden. Die Finanzierung einer Immobilie bedeutet in der Regel, dass man für einen Zeitraum von vielen Jahren und sogar Jahrzehnten finanzielle Verpflichtungen eingeht, die das laufende Budget erheblich belasten können. Es ist daher von großer Wichtigkeit, vielfältige Szenarien durchzuplanen und zu einer Entscheidung zu gelangen, die auf einer soliden Informationsbasis getroffen wurde. Obgleich in Zeiten niedriger Zinsen eine Baufinanzierung für viele äußerst attraktiv erscheint, so sollten dennoch einige Baufinanzierungstipps bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

Wenigstens 20 Prozent der gesamten Finanzierungssumme sollten als Eigenkapital zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt hier der Zusammenhang, dass die Finanzierungskosten umso geringer ausfallen, je höher die Eigenkapitalquote ist. Eigenkapitalquoten von bis zu 40 Prozent sind durchaus nicht ungewöhnlich und helfen einem bei der Bewältigung der Finanzierung erheblich. Auch Sondertilgungsoptionen sollte man sich bei der Immobilienfinanzierung unbedingt offen halten. Nicht bei allen Darlehen ist es möglich, vom ursprünglichen Finanzierungsplan abzuweichen und größere Summen im Voraus zu leisten. Auf eine entsprechende Option im Darlehensvertrag ist daher zu achten.

Weiterhin sollte man möglichst lange Zinsbindungsfristen von bis zu 20 Jahren eingehen, falls das aktuelle Marktzinsniveau niedrig ist. Auf diese Weise sichert man sich für die Zukunft geringe Zinskosten.

15.12.2010